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Adoption im Trend – nicht ohne Risiko!

Viele Stars und reiche Familien wie die Großfamilie von Angelina Jolie und Brad Pitt machen es vor und adoptieren Kinder aus armen Ländern. Sicherlich werden es die Kinder in diesen Familien meist um einiges besser, zumindest materiell gesehen, haben als wenn sie in ihrem Heimatland aufgewaschen wären. Nur leider stellt sich auch die Frage inwieweit man mit einer solchen, durchweg gut gemeinten Geste möglicherweise kriminelle Machenschaften von Kinderhändlern unterstützt?

Sind all diese Kinder wirklich Waisenkinder, die ihre Eltern durch Schicksalsschläge verloren haben oder spezialisieren sich nicht gerade wenn die Adoption solcher Kinder boomt kriminelle Kräfte darauf geeignete Kinder in armen Ländern geradezu „einzufangen“ und zu verkaufen. Gerade erst nach der Katastrophen in Haiti wurde über solche Machenschaften medial  berichtet!

Wie geht man aber nun vor, möchte man ein Kind aus einem Entwicklungs- oder Krisenland adoptieren und möchte dabei aber auch sicherstellen, dabei nicht die falschen Kräfte zu unterstützen? Ich denke man ist in diesem Fall tatsächlich besser aufgehoben, sich an ausschließlich öffentliche, staatliche Stellen zu wenden, deren Einnahmen nicht direkt von der Anzahl der vermittelten Kinder abhängt, sondern staatlich gesichert ist. Auch wenn solche Stellen oft besonders viel Geduld erfordern und die bürokratischen Hürden sicher oft unsinnig und langwierig erscheinen, sollte man sich bei einem solchen Unterfangen in jeden Fall von privaten Agenturen fern halten, die zwar sicher schneller und unkomplizierter sind aber auch ein größeres Risiko besteht mehr Schaden als Nutzen mit dieser Adoption zu erreichen.

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